Swiss Osteoporosis Registry – die Osteoporose-Behandlung verbessern
Das Swiss Osteoporosis Registry wurde im Jahr 2015 mit dem Ziel gegründet, die Osteoporosebehandlung zu verbessern. Es handelt sich um ein nationales, prospektives Register zur Erfassung und Beobachtung von Personen mit Osteoporose oder erniedrigter Knochendichte, aber auch knochengesunde Individuen werden eingeschlossen und verlaufsbeobachtet.
Personen, die an einem der > 10 beteiligten einschliessenden Registerzentren eine Knochendichtemessung (sogenannte DXA-Messung, Dual-Energy X-ray Absorptiometry) erhalten und schriftlich einwilligen, werden fortlaufend in das Register aufgenommen. Die Teilnehmenden werden ca. alle 2–3 Jahre im Rahmen der klinischen Routine nachkontrolliert.
Das Register dient der Erforschung der Frakturrisikoprädiktion, der Wirksamkeit und Sicherheit verschiedener Osteoporosetherapien (inkl. Langzeitverläufe, Sequenztherapien und Rebound-Effekte). Zudem werden Qualitätsaspekte der DXA-Diagnostik und Therapieanwendung sowie Kosteneffizienz-Fragen untersucht.
Nachwuchsförderung im Swiss Osteoporosis Registry
Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Swiss Osteoporosis Registry bietet Studierenden und Doktorierenden die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen im Umgang mit Registerdaten sowie in der Durchführung und Publikation von Registerstudien zu sammeln.
Die Nutzung der Registerdaten ist für Studierende und Doktorierende in der Regel kostenlos. Darüber hinaus unterstützen wir bei der Einholung der Ethikbewilligung, der Erstellung eines statistischen Analyseplans sowie beim Verfassen und Einreichen wissenschaftlicher Manuskripte.
Bei Interesse freuen wir uns über eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Vorstand.
Links
- Impact of FRAXplus adjustments versus FRAX on Fracture Risk Classification in the Swiss Osteoporosis Registry: Vergleich der Frakturrisikoeinschätzung mit dem Standard-Tool FRAX und der angepassten Version FRAXplus – Auswirkungen auf Risikoklassifikation und Therapieempfehlungen.
- Response to the Letter to the Editor regarding «The effect of romosozumab on bone mineral density depending on prior treatment: a prospective, multicentre cohort study in Switzerland» by Yang and colleagues – PubMed Diskussion über die Anwendung von Romosozumab bei vorbehandelten vs. therapienaiven Patientinnen.
- The effect of romosozumab on bone mineral density depending on prior treatment: a prospective, multicentre cohort study in Switzerland – PubMed Erste Erfahrungen zur Wirksamkeit von Romosozumab in der Schweiz – eine multizentrische, prospektive Kohortenstudie.
- Long-term impact of teriparatide on bone mineral density, trabecular bone score, and fracture risk relative to total hip T-score: A two-decade, registry-based cohort study – PubMed Langzeitwirkung von Teriparatid über bis zu 10 Jahre hinweg – basierend auf Registerdaten.
- Fracture risk prediction in postmenopausal women with traditional and machine learning models in a nationwide, prospective cohort study in Switzerland with validation in the UK Biobank – PubMed Verbesserung der Frakturprädiktion durch den Vergleich von klassischen Tools (FRAX, TOP) mit KI-basierten Modellen – inklusive Validierung in der UK Biobank.
- Comparison of anti-fracture effectiveness of zoledronate, ibandronate and alendronate versus denosumab in a registry-based cohort study – PubMed Vergleichstudie zwischen verschiedenen antiresorptiven Substanzen.

